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Fuenf…

Wege haben wir im Deutschen um unsere Wörter in den Plural umzuwandeln:

  • Das Anhängen eines „e“ (Tor->Tore)
  • Das Anhängen eines „s“ (Foto ->Fotos)
  • Das Anhängen von „(e)n“ (Figur->Figuren)
  • Das Anhängen von „er“ (Kind->Kinder)
  • Gleichbleibende Form (Puffer->Puffer)

Vier…

Fälle machen die deutsche Grammatik schwer:

  • Nominativ (wer?) -> der Spieler
  • Genitiv (wessen?)  -> des Spielers
  • Dativ (wem?) -> dem Spieler
  • Akkusativ (wen?) -> den Spieler

Drei…

verschiedene grammatikalische Geschlechter bereichern unsere Sprache:

  • Maskulin -> der/ein
  • Feminin -> die/eine
  • Neutrum -> das/ein

Zwei…

Schreibweisen komplettieren das Chaos:

  • Großschreibung
  • Kleinschreibung

Eins…

bleibt dabei am Ende nicht aus: Die Explosion im Kopf und das Chaos im Hirn! Wie wichtig es jedoch sein kann alles zu erlernen, jede Form korrekt zu bilden und jeden Artikel entsprechend zu wählen, zeigen folgende Freudsche Beispiele deutlich:

Kleine Fehler mit grossem Effekt

(WARNUNG: Nicht jugendfrei!)

Der altbekannte Klassiker: ein Ornithologe ist sicher gut zu Vögeln. Wir wissen was passiert, wenn wir das letzte Wort plötzlich klein statt groß schreiben. Ebenso fatal kann die Wahl eines falschen Artikels sein, wenn dann unversehens an der Wand und nicht mehr an die Wand genagelt wird. Ähnlich große Unterschiede macht es, ob Wörter zusammen oder getrennt geschrieben werden. So unterscheidet sich zusammenkommen von zusammen kommen, genauso wie jemanden festnehmen von jemanden fest nehmen.  Ein Kompliment kann plötzlich sehr beleidigend sein, wenn man ein Komma setzt wo keines hingehört: Du hast den schönsten Hintern, weit und breit!

Wir machesn das Chaos komplett

Um das ganze Durcheinander noch auf die Spitze zu treiben, wollen wir nicht vorenthalten, dass manche Fälle noch spezieller sind. So ist es bei der Wahl des Artikels manchmal theoretisch möglich gar keinen Fehler zu machen, da sie alle passen. Inhaltlich verändert es jedoch einiges, ob wir nun der, die oder das Band meinen. Während wir beim einen Artikel eher von einem Buch sprechen, landen wir beim anderen Artikel plötzlich bei einer Musikgruppe, oder am Ende bei etwas das uns verbindet.

Ob man eine Person umfährt oder umfährt gleicht sich zwar grammatikalisch komplett, kann aber für den Betroffenen physisch einen riesigen Unterschied bedeuten!

Synonyme

Dabei haben wir in unserer schönen Sprache so viele verschiedene kreative Wörter um Dinge zu beschreiben. Für uns alltägliche Ausdrücke wie zum Beispiel Feierabend, oder Fingerspitzengefühl suchen weltweit in anderen Sprachen ihresgleichen und bleiben dabei einzigartig. Noch dazu sind wir Deutschen bekannt für unsere Komposita. Es gibt kein passendes Wort? Kein Problem, wir setzen uns einfach schnell einen Wohlfühlspezialausdruck hierfür zusammen!

Das sollte nur selten nötig sein, denn für jeden Begriff finden sich massenhaft Synonyme. So könnte ich nun ewig darüber referieren, wie schön, attraktiv, angenehm, bewundernswert, apart, ausgezeichnet, toll, ideal, interessant, exzellent, perfekt, außerordentlich, prima, etc. pp unsere tolle Sprache doch ist. Und am Ende fragt man sich dann, warum, wieso, wozu, wofür, weshalb, weswegen wessenthalben, aus welchem Grund gibt es so viele Wörter, die das gleiche meinen?

Die Antwort auf alle Fragen

Ganz einfach, weil Tischfußball die schönste Sportart ist! Da reicht es natürlich nicht wie bei herkömmlichen Sportarten eine einzelne Bezeichnung für diese wundervolle Beschäftigung zu definieren.

Wir lieben Kickern, andere stehen auf Tischkicker, die Norddeutschen krökeln gern, die Österreicher wuzzeln, die Schweizer sind wie immer beim niedlichen Töggeli. Der Duden nennt es Standfußball, die deutsche Justiz, wie immer korrekt, Drehtsangen-Tischfußball, damit es keine Verwechslungen gibt. Um nicht nur auf unser deutschprachiges Umland einzugehen: Der Spanier nennt unseren Sport futbolìn oder klangvoll taca-taca. Der Italiener spielt calcio balilla am liebsten al volo. Im Englischen bekannt als tablesoccer, tablefootball oder foosball, im Französischen eher verspielt als babyfoot.

Doch egal wo auf der Welt gespielt wird und egal wie es dort bezeichnet wird #wirsindtischfussball

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